RH436 Red Hat High Availability Clustering
Hochverfügbare RHEL-Cluster mit Pacemaker, GFS2 und Shared Storage sicher planen und betreiben
- Pacemaker-Cluster installieren
- HA-Services zuverlässig betreiben
- Quorum und Fencing sicher konfigurieren
- 4 Tage
- Experte
- Zufriedenheitsgarantie Risikofrei für dich
- Online Live per Videokonferenz
- max. 8 Teilnehmerinnen und Teilnehmer pro Gruppe
- Keine Vorkasse Rechnung nach dem Seminar
Das nimmst du mit
- Pacemaker-Cluster installieren
- HA-Services zuverlässig betreiben
- Quorum und Fencing sicher konfigurieren
- iSCSI, Multipathing und LVM einsetzen
- GFS2 für Shared Storage verwalten
- Cluster-Störungen systematisch beheben
Passt das zu dir?
Damit du den Tag wirklich mitnimmst, lohnt sich ein kurzer Abgleich.
Richtig für dich, wenn
- Erfahrene Linux-Systemadministratoren und Linux-Engineers mit sicherer RHEL-Praxis
- Administratoren geschäftskritischer Web-, Datenbank-, File- und Infrastruktur-Services
- Verantwortliche für HA-Cluster, Failover-Konzepte, Fencing, Quorum und Ressourcen-Management
- IT-Teams, die Shared Storage, Multipathing, LVM und GFS2 in RHEL-Umgebungen betreiben
Das bringst du mit
- Teilnahme am kostenlosen Einstufungstest zur Einschätzung des passenden Red Hat Lernpfads
- Kenntnisse auf Niveau Red Hat Certified System Administrator (RHCSA) oder vergleichbare RHEL-Administrationserfahrung
- Kenntnisse auf Niveau Red Hat Certified Engineer (RHCE) oder vergleichbare Praxis mit Netzwerkdiensten und Automatisierung
- Sichere Arbeit mit Shell, Netzwerk-Konfiguration, Storage, Systemdiensten und SELinux
- Grundkenntnisse zu gemeinsam genutztem Storage und Virtualisierung sind hilfreich
- Für tiefere SELinux-Praxis eignet sich ergänzend SELinux 2 – Konfiguration und Management
Dein Lernweg
Tag 1: Cluster-Grundlagen und Pacemaker-Basis
Der erste Kurstag behandelt den Aufbau eines grundlegenden High-Availability-Clusters und die zentralen Betriebsmechanismen von Pacemaker-basierten RHEL-Umgebungen.
- Einordnung von High Availability, Cluster-Architektur und typischen Einsatzszenarien
- Installation und Grundkonfiguration eines Pacemaker-basierten HA-Clusters
- Verwaltung von Cluster-Knoten, Mitgliedschaften und Cluster-Status
- Quorum-Konzepte und Auswirkungen auf den Cluster-Betrieb
- Grundlegende Ressourcen-Konfiguration und erste Service-Bereitstellung
Tag 2: Fencing, Ressourcen und Troubleshooting
Der zweite Kurstag vertieft die Absicherung von Cluster-Umgebungen, das Ressourcen-Management und die Analyse typischer Fehlerbilder im laufenden Betrieb.
- Fencing und STONITH zum Schutz von Daten und Services
- Ressourcen, Ressourcen-Gruppen, Abhängigkeiten und Constraints
- Bereitstellung hochverfügbarer Web- und Datenbank-Services
- Failover- und Failback-Verhalten im Cluster
- Troubleshooting von Ressourcen-, Knoten-, Netzwerk- und Quorum-Problemen
Tag 3: Shared Storage, iSCSI und Multipathing
Der dritte Kurstag widmet sich der Storage-Anbindung für Cluster-Umgebungen und der resilienten Nutzung gemeinsam bereitgestellter Blockgeräte.
- Einbindung von iSCSI-Storage in RHEL-Cluster-Umgebungen
- Konfiguration von iSCSI-Initiatoren und blockbasierten Storage-Geräten
- Einrichtung von Device-Mapper Multipath für redundante Storage-Pfade
- Stabile Geräteverwaltung für hochverfügbare Services
- Analyse typischer Storage- und Pfadprobleme im Cluster-Betrieb
Tag 4: LVM, GFS2 und Automatisierung
Der vierte Kurstag verbindet Cluster-Storage, gemeinsam genutzte Dateisysteme, Automatisierung und die Reduzierung von Single Points of Failure.
- LVM-Konfigurationen für Cluster-Umgebungen auswählen und verwalten
- LVM Shared Volume Groups in hochverfügbaren Setups einsetzen
- GFS2-Dateisysteme auf Shared Storage konfigurieren und betreiben
- Automatisierte Cluster- und Ressourcen-Bereitstellung mit Ansible
- Single Points of Failure identifizieren und Betriebsrisiken reduzieren
Klarheit von Anfang an
Format, Ablauf und alles, was schon enthalten ist. Keine Überraschungen, nur Fokus auf dein Ergebnis.
- Montag09:00 bis 17:00 Uhr
4 Tage
Kompakt aufgebaut, damit du schnell ins Tun kommst.
max. 8
Kleine Gruppe, damit genug Raum für deine Fragen bleibt.
- Trainergeführte Red Hat Schulung mit starkem Anteil an praktischen Laborübungen
- Hands-on Labs zur Installation, Konfiguration, Fehleranalyse und Wiederherstellung von HA-Clustern
- Demonstrationen produktionsnaher Cluster-, Netzwerk- und Storage-Szenarien
- Schrittweise Konfiguration von Pacemaker, Quorum, Fencing, Ressourcen und Shared Storage
- Praxisorientiertes Troubleshooting typischer Betriebsstörungen in RHEL-Cluster-Umgebungen
- Erweiterter Zugriff auf die Lab-Umgebung nach Kursende zur Nachbereitung und Vertiefung
Das ist immer dabei
- Ausführliche Schulungsunterlagen und Praxisbeispiele
- Teilnahmezertifikat
- Übungsumgebungen und Beispieldaten
- Nachbetreuung per E-Mail nach dem Seminar
Die Schulung RH436 bereitet fachlich auf die offizielle Prüfung EX436 Red Hat Certified Specialist in High Availability Clustering vor. Die Prüfung ist separat zu buchen und nicht automatisch Bestandteil des Seminars.
- Prüfungsformat: performancebasierte praktische Prüfung mit realitätsnahen Administrationsaufgaben
- Dauer: eine Prüfungssektion mit 3 Stunden Bearbeitungszeit
- Empfohlene Voraussetzungen: RHCSA- oder RHCE-Kenntnisse, RH436 oder gleichwertige Praxiserfahrung
- Nach Bestehen: Red Hat Certified Specialist in High Availability Clustering
- Nutzen: Nachweis praktischer Fähigkeiten für HA-Services, Cluster-Konfiguration, Fencing, Shared Storage, LVM, GFS2, Monitoring und Troubleshooting
- Die Zertifizierung kann auf dem Weg zum Red Hat Certified Architect angerechnet werden
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Wunschtermin?
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Inhouse-Schulung
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- Komplett auf eure Use-Cases und Tools zugeschnitten
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- Ein fester Pauschalpreis statt Preis pro Person
Firmen-Seminar
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- Skalierbar von der Kleingruppe bis zur ganzen Belegschaft
- Begleitung über mehrere Termine hinweg möglich
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Antwort in der Regel am selben Werktag
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Fragen und Antworten zu RH436 Red Hat High Availability Clustering
Auf welcher Red Hat Enterprise Linux Version basiert RH436?
Die Schulung RH436 Red Hat High Availability Clustering basiert auf Red Hat Enterprise Linux 8.3. Die Inhalte werden deshalb nicht auf RHEL 9 oder RHEL 10 umgedeutet, sondern folgen dem offiziellen RH436-Scope mit Pacemaker, High Availability Add-On, Resilient Storage Add-On, LVM, GFS2 und Device-Mapper Multipath.
Ist RH436 eine Vorbereitung auf die EX436-Zertifizierung?
RH436 ist eine empfohlene fachliche Vorbereitung auf die Prüfung EX436 Red Hat Certified Specialist in High Availability Clustering. Die Schulung vermittelt die praktischen Aufgabenbereiche rund um Pacemaker-Cluster, Fencing, Ressourcen, Shared Storage und GFS2. Die Prüfung selbst ist separat zu buchen und nicht automatisch Bestandteil der Schulung.
Welche Vorkenntnisse sind für RH436 erforderlich?
Für RH436 solltest du Red Hat Enterprise Linux sicher administrieren, routiniert auf der Shell arbeiten und Erfahrung mit Netzwerkdiensten, Storage, Systemdiensten und SELinux mitbringen. Kenntnisse auf RHCSA- und RHCE-Niveau sind empfohlen, weil der Kurs direkt in anspruchsvolle Cluster-, Failover- und Storage-Szenarien einsteigt.
Welche Cluster-Technologien werden in RH436 behandelt?
Der Kurs behandelt Pacemaker-basierte High-Availability-Cluster mit Quorum, Fencing, STONITH, Ressourcen, Ressourcen-Gruppen und Troubleshooting. Zusätzlich werden iSCSI, Device-Mapper Multipath, LVM Shared Volume Groups und GFS2 für gemeinsam genutzten Storage in Cluster-Umgebungen trainiert.
Passt RH436 auch für OpenShift-Administratoren?
RH436 richtet sich primär an RHEL-Administratoren, die klassische HA-Cluster und Shared-Storage-Szenarien betreiben. Für Container- und Plattform-Betrieb sind ergänzend DO180 Red Hat OpenShift Administration I und DO280 Red Hat OpenShift Administration II sinnvoll.
Warum bleibt der Kurs bei RHEL 8.3 und wird nicht auf RHEL 10 aktualisiert?
RH436 ist ein offizieller Red Hat Kurs mit festem inhaltlichem Scope und basiert auf RHEL 8.3. Für Umstiegs- und Neuerungsthemen rund um aktuelle RHEL-Versionen eignet sich ergänzend das RHEL 10: Upgrade Training.