SELinux Training: Grundlagen und Administration (SEL1)
SELinux sicher konfigurieren, Zugriffe analysieren und Linux-Dienste gezielt härten
- SELinux-Grundlagen und MAC-Modell
- Labels, Kontexte und Domains
- Targeted Policy sicher administrieren
- 2 Tage
- Grundlagen
- Online
- 4,8 6 Bewertungen
- Zufriedenheitsgarantie Risikofrei für dich
- Online Live per Videokonferenz
- max. 8 Teilnehmerinnen und Teilnehmer pro Gruppe
- Keine Vorkasse Rechnung nach dem Seminar
Das nimmst du mit
- SELinux-Grundlagen und MAC-Modell
- Labels, Kontexte und Domains
- Targeted Policy sicher administrieren
- Audit-Logs und AVC-Denials analysieren
- RHEL- und Rocky-Linux-Übungen
Passt das zu dir?
Damit du den Tag wirklich mitnimmst, lohnt sich ein kurzer Abgleich.
Richtig für dich, wenn
- Linux-Administratoren und Systemverantwortliche mit RHEL-, Rocky-Linux- oder Fedora-Systemen
- IT-Sicherheitsverantwortliche, die SELinux zur Systemhärtung und Zugriffskontrolle einsetzen
- DevOps- und Plattform-Teams, die Dienste mit SELinux-Kontexten betreiben und analysieren
- Android- und Embedded-Linux-Administratoren mit Bedarf an MAC-Grundlagen und Policy-Verständnis
Das bringst du mit
- Sichere Grundkenntnisse in Linux-Systemadministration und Shell-Scripting
- Verständnis von Benutzerrechten, Prozessen, Diensten und Dateisystemen unter Linux
- Kenntnisse auf Niveau LPIC-1, RH124/RH134 oder vergleichbarer Administrationspraxis
- Für Netzwerkszenarien hilfreich: Grundlagen aus dem Linux Aufbaukurs: Linux im Netz
- Für Fehleranalysen empfehlenswert: Erfahrung aus dem Linux Troubleshooting Training
Dein Lernweg
Tag 1: Zugriffskontrolle, LSM und SELinux-Modell
Der erste Seminartag legt die fachliche Grundlage für die SELinux-Administration. Behandelt werden DAC, MAC, RBAC, Linux Security Modules, Capabilities sowie die SELinux-Architektur mit FLASK, Security Context, Type Enforcement, MLS und MCS. Danach folgen erste Administrationsschritte auf RHEL beziehungsweise Rocky Linux: Status prüfen, Betriebsmodi verstehen, Konfigurationsdateien einordnen und zentrale Werkzeuge sicher verwenden.
Tag 2: Administration, Policy-Praxis und Troubleshooting
Der zweite Seminartag konzentriert sich auf die operative Arbeit mit SELinux. Im Mittelpunkt stehen Kontextverwaltung, Labels, Domains, semanage, semodule, Booleans, Port-Kontexte, Audit-Logs und AVC-Denials. Praktische Beispiele mit Apache httpd, vsftpd, rsyslog, Benutzerkontexten sowie confined und unconfined Processes zeigen, wie SELinux im laufenden Betrieb analysiert und angepasst wird.
Klarheit von Anfang an
Format, Ablauf und alles, was schon enthalten ist. Keine Überraschungen, nur Fokus auf dein Ergebnis.
- Live-OnlineInteraktiv per Videokonferenz, von überall
- Montag09:00 bis 16:00 Uhr
2 Tage
Kompakt aufgebaut, damit du schnell ins Tun kommst.
max. 8
Kleine Gruppe, damit genug Raum für deine Fragen bleibt.
- Fachliche Einführung in SELinux-Architektur, Zugriffskontrolle und Policy-Konzepte
- Administrationsübungen auf einem aktuellen RHEL- beziehungsweise Rocky-Linux-System
- Arbeit mit Kommandozeilenwerkzeugen wie semanage, semodule, restorecon, seinfo und sesearch
- Analyse typischer AVC-Denials anhand nachvollziehbarer Fehlerbilder
- Besprechung von Dienstszenarien mit Apache httpd, vsftpd und rsyslog
- Direkte Übertragung der Übungen auf typische Administrationsaufgaben im Unternehmensumfeld
Das ist immer dabei
- Ausführliche Schulungsunterlagen und Praxisbeispiele
- Teilnahmezertifikat
- Übungsumgebungen und Beispieldaten
- Nachbetreuung per E-Mail nach dem Seminar
Sichere dir deinen Platz
Wähle den Termin, der zu dir passt. Online live dabei oder vor Ort, ganz wie es für dich passt.
- Erfahrene IT-Trainer aus der Praxis
- Keine Vorkasse, Rechnung nach dem Seminar
- Kostenfreie Umbuchung bis 14 Tage vor Start
Lieber das ganze Team?
Bring dieses Seminar zu euch ins Haus oder lass uns ein Programm bauen, das genau auf euer Unternehmen passt.
Inhouse-Schulung
Wir kommen zu dir und schulen dein Team genau auf eure Praxis.
- Komplett auf eure Use-Cases und Tools zugeschnitten
- Termin und Ort bestimmst du, vor Ort oder Live-Online
- Ein fester Pauschalpreis statt Preis pro Person
Firmen-Seminar
Ein individuelles Programm, das wir auf eure Ziele zuschneiden.
- Frei kombinierbare Module aus unserem Themenkatalog
- Skalierbar von der Kleingruppe bis zur ganzen Belegschaft
- Begleitung über mehrere Termine hinweg möglich
Das sagen Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Echte Rückmeldungen aus den Feedbackbögen dieses Seminars.
top :D
- Wissen
- 5,0
- Verständlichkeit
- 5,0
- Struktur
- 5,0
- Praxis
- 5,0
- Stimmung
- 5,0
Es war eine sehr gute Lernatmosphäre und der Trainer verstand sein Thema sehr gut.
- Wissen
- 4,0
- Verständlichkeit
- 5,0
- Struktur
- 5,0
- Praxis
- 5,0
- Stimmung
- 5,0
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Fragen und Antworten zu SELinux Training: Grundlagen und Administration (SEL1)
Was ist der Unterschied zwischen SELinux und klassischen Linux-Rechten?
Klassische Linux-Rechte folgen dem DAC-Modell: Eigentümer und Berechtigungen bestimmen, wer Dateien lesen, schreiben oder ausführen darf. SELinux ergänzt dieses Modell durch Mandatory Access Control. Prozesse, Dateien, Ports und Benutzer erhalten Sicherheitskontexte, und eine Policy entscheidet zusätzlich, welche Zugriffe erlaubt sind. Dadurch lassen sich Dienste stärker begrenzen, auch wenn normale UNIX-Rechte den Zugriff erlauben würden.
Für welche Distributionen ist die SELinux Schulung geeignet?
Die Übungen orientieren sich an aktuellen RHEL- beziehungsweise Rocky-Linux-Systemen. Die Konzepte gelten auch für Fedora und andere Distributionen mit SELinux-Unterstützung. Besonders passend ist das Training für Administratoren aus dem Red-Hat-Umfeld, die SELinux nicht deaktivieren, sondern verstehen, prüfen und zielgerichtet konfigurieren möchten.
Muss SELinux für die Teilnahme bereits produktiv eingesetzt werden?
Nein. Wichtig sind sichere Linux-Grundlagen, Erfahrung mit Diensten und ein Verständnis für Benutzerrechte, Prozesse und Dateisysteme. Das Seminar beginnt bei den grundlegenden SELinux-Konzepten und führt dann in Administration, Analyse und Fehlerbehebung ein.
Welche SELinux-Werkzeuge werden im Training genutzt?
Im Seminar kommen zentrale Administrations- und Analysewerkzeuge zum Einsatz, darunter sestatus, setenforce, semanage, semodule, restorecon, chcon, seinfo, sesearch und Werkzeuge zur Audit-Analyse. Die Auswahl orientiert sich an typischen Aufgaben aus Betrieb, Troubleshooting und Systemhärtung.
Behandelt das Seminar auch SELinux-Troubleshooting?
Ja. Ein wichtiger Bestandteil ist die Analyse von AVC-Denials, falschen Labels, Dienstproblemen und Policy-Einstellungen. Dabei wird gezeigt, wie Fehler eingegrenzt werden, ohne SELinux vorschnell zu deaktivieren.
Wie geht es nach SELinux 1 weiter?
Für die vertiefte Administration und den strukturierten Umgang mit komplexeren Konfigurationen ist SELinux 2 – Konfiguration und Management die direkte Fortsetzung. Wer eigene Policy-Module entwickeln möchte, kann anschließend SELinux 3 – Policy Modul Entwicklung besuchen.
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