LFD420: Linux Kernel Internals and Development
Tiefes Kernel-Wissen für Entwicklung, Debugging und Zusammenarbeit in Open-Source-Projekten
- Kernel-Architektur und Initialisierung
- Module entwickeln und laden
- Speicherverwaltung und Scheduling
- 4 Tage
- Experte
- Zufriedenheitsgarantie Risikofrei für dich
- Online Live per Videokonferenz
- max. 8 Teilnehmerinnen und Teilnehmer pro Gruppe
- Keine Vorkasse Rechnung nach dem Seminar
Das nimmst du mit
- Kernel-Architektur und Initialisierung
- Module entwickeln und laden
- Speicherverwaltung und Scheduling
- Tracing, Profiling und Debugging
- System Calls und Treibergrundlagen
- OSS-Workflows mit Git und Patches
Passt das zu dir?
Damit du den Tag wirklich mitnimmst, lohnt sich ein kurzer Abgleich.
Richtig für dich, wenn
- Erfahrene C-Entwicklerinnen und C-Entwickler mit Einstieg in Linux-Kernel-Code, Kernel-Module oder systemnahe Entwicklung
- Systemprogrammiererinnen und Systemprogrammierer, die Kernel-Architektur, Scheduling, Speicherverwaltung und Synchronisation vertiefen möchten
- Embedded- und Treiberentwicklerinnen sowie Embedded- und Treiberentwickler mit Anforderungen an Kernel-Anpassung, Portierung oder Device-Driver-Grundlagen
- Linux-Administratorinnen, Linux-Administratoren und DevOps-Fachkräfte mit Aufgaben in Debugging, Performance-Analyse oder technischer Fehlerdiagnose
Das bringst du mit
Für die Teilnahme werden solide technische Vorkenntnisse vorausgesetzt. Fehlende Grundlagen lassen sich vorab mit dem Linux Grundkurs, dem Linux Aufbaukurs Administration und Systemmanagement oder dem Linux / UNIX Shellprogrammierung Grundkurs gezielt auffrischen.
- Sichere Kenntnisse der Programmiersprache C
- Routinierter Umgang mit grundlegenden Linux- beziehungsweise UNIX-Utilities wie ls, grep und tar
- Praxis mit Texteditoren wie vi, vim, emacs oder vergleichbaren Werkzeugen
- Erfahrung mit einer gängigen Linux-Distribution ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich
- Grundverständnis für Betriebssystemkonzepte, Prozesse, Speicher und Dateisysteme
Dein Lernweg
Tag 1: Grundlagen, Open-Source-Workflows und Kernel-Architektur
- Einführung in Ziele, Arbeitsumgebung und LFD420-Curriculum
- Kernel-Versionen, Kernel-Sources und Git-Grundlagen
- Zusammenarbeit in Open-Source-Projekten, DCO, CLA und Maintainer-Workflows
- UNIX- und Linux-Architektur, Kernel-Komponenten, User-Space und Kernel-Space
- Erste Kernel-Programmierkonzepte mit Task-Strukturen, Jiffies, Memory Allocation und Kernel Output
Tag 2: Module, Build-Prozesse, Initialisierung und System Calls
- Aufbau, Kompilierung, Laden und Entladen von Kernel-Modulen
- Module Licensing, Symbol-Export, Symbol-Auflösung und automatische Modulprozesse
- Prozesse, Threads, Tasks, Preemption und Real-Time-Preemption
- Kernel-Initialisierung, System Boot, Kernel Startup und initramfs
- Kernel-Konfiguration, Kernel-Build, Makefiles und System Calls
Tag 3: Kernel-Stil, Synchronisation, SMP, Prozesse und Debugging
- Coding Style, kernel-doc, portable Kernel-Entwicklung und Patch-Erstellung
- Race Conditions, Atomic Operations, Spinlocks, Mutexes, Semaphores und RCU
- SMP-Konzepte, Processor Affinity, CPUSETS und Per-CPU Variables
- Prozessmodell, Kernel Threads, Process Limits und Capabilities
- Monitoring, Tracing, Profiling, oops Messages, SysRq, debugfs und Kernel-Debugger
Tag 4: Scheduling, Speicherverwaltung, Device Drivers und Signals
- Scheduling-Aufgaben, Prioritäten, Load Balancing, CFS Scheduler und Scheduling Classes
- Virtuelle Speicherverwaltung, MMU, TLB, NUMA, Paging und Page Tables
- Huge Pages, Transparent Huge Pages, Buddy System, Slabs, kmalloc() und vmalloc()
- Process Address Space, Page Faults, Disk Caches, Swapping, Swappiness und OOM Killer
- Device-Driver-Grundlagen, Character Drivers, Signals, Sigaction und Real-Time Signals
Klarheit von Anfang an
Format, Ablauf und alles, was schon enthalten ist. Keine Überraschungen, nur Fokus auf dein Ergebnis.
4 Tage
Kompakt aufgebaut, damit du schnell ins Tun kommst.
max. 8
Kleine Gruppe, damit genug Raum für deine Fragen bleibt.
- Trainergeführte Vermittlung der Kernel-Konzepte anhand des offiziellen LFD420-Curriculums
- Hands-on Labs in einer vorbereiteten Linux-Schulungsumgebung
- Praktische Übungen zu Kernel-Sources, Modulen, Build-Prozessen, Debugging und Speicherverwaltung
- Code-nahe Demonstrationen, Analyse typischer Fehlerbilder und gemeinsame Besprechung von Lösungswegen
- Diskussion von Open-Source-Workflows, Patch-Erstellung, Maintainer-Kommunikation und Entwicklungsprozessen
Das ist immer dabei
- Ausführliche Schulungsunterlagen und Praxisbeispiele
- Teilnahmezertifikat
- Übungsumgebungen und Beispieldaten
- Nachbetreuung per E-Mail nach dem Seminar
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Wunschtermin?
Für dieses Seminar ist gerade kein Termin ausgeschrieben. Sag uns, wann es dir passt, wir setzen einen passenden Termin auf und melden uns bei dir.
Wunschtermin anfragenLieber das ganze Team?
Bring dieses Seminar zu euch ins Haus oder lass uns ein Programm bauen, das genau auf euer Unternehmen passt.
Inhouse-Schulung
Wir kommen zu dir und schulen dein Team genau auf eure Praxis.
- Komplett auf eure Use-Cases und Tools zugeschnitten
- Termin und Ort bestimmst du, vor Ort oder Live-Online
- Ein fester Pauschalpreis statt Preis pro Person
Firmen-Seminar
Ein individuelles Programm, das wir auf eure Ziele zuschneiden.
- Frei kombinierbare Module aus unserem Themenkatalog
- Skalierbar von der Kleingruppe bis zur ganzen Belegschaft
- Begleitung über mehrere Termine hinweg möglich
Deine IT-Schulungen München-Expertinnen und -Experten
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Antwort in der Regel am selben Werktag
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Fragen und Antworten zu LFD420: Linux Kernel Internals and Development
Ist LFD420 eine offizielle Linux Foundation Schulung?
Ja. LFD420: Linux Kernel Internals and Development folgt dem offiziellen Curriculum der Linux Foundation. Die Schulung behandelt Kernel-Architektur, Kernel-Entwicklung, Module, Speicherverwaltung, Debugging und die Zusammenarbeit mit der Linux-Entwickler-Community.
Gibt es zu LFD420 eine offizielle Zertifizierungsprüfung?
LFD420 ist ein offizielles Linux Foundation Training mit Abschlussnachweis beziehungsweise digitalem Badge nach Teilnahme. Es handelt sich jedoch nicht um eine eigenständige Zertifizierungsprüfung wie bei klassischen Linux-Zertifizierungen. Deshalb wird kein separates Zertifizierungsfeld ausgewiesen.
Welche Programmierkenntnisse sind für die Linux Kernel Schulung nötig?
Erforderlich sind sichere C-Kenntnisse sowie Erfahrung mit Linux- oder UNIX-Werkzeugen. Wer vorab Shell- und Linux-Grundlagen stärken möchte, kann den Linux / UNIX Shellprogrammierung Grundkurs als Vorbereitung nutzen.
Für wen eignet sich Linux Kernel Internals and Development besonders?
Die Schulung eignet sich für erfahrene Entwicklerinnen und Entwickler, Systemprogrammiererinnen und Systemprogrammierer, Embedded-Fachkräfte sowie Linux-Spezialistinnen und Linux-Spezialisten, die Kernel-Code verstehen, Kernel-Module entwickeln oder komplexe Fehler im Systemkontext analysieren möchten.
Wie praxisnah ist die LFD420 Schulung?
Das Training enthält zahlreiche Hands-on Labs und arbeitet mit Kernel-Sources, Modulen, Build-Prozessen, Debugging-Werkzeugen und konkreten Analyseaufgaben. Dadurch wird die Theorie direkt mit praktischer Kernel-Entwicklung verbunden.
Welche Themen werden im Linux Kernel Internals Training behandelt?
Zu den zentralen Themen gehören Kernel-Architektur, Kernel-Sources und Git, Module, System Calls, Kernel-Initialisierung, Synchronisation, SMP, Prozesse, Scheduling, Speicherverwaltung, Debugging, Device-Driver-Grundlagen und Signals.
Welche Linux-Schulungen passen als Vorbereitung oder Ergänzung?
Für grundlegende Linux-Kenntnisse eignet sich der Linux Grundkurs. Für administrative Praxis ist der Linux Aufbaukurs Administration und Systemmanagement sinnvoll. Bei Fehleranalyse im Betrieb ergänzt der Linux Troubleshooting Intensivkurs die Kernel-Perspektive.