LFD430: Developing Linux Device Drivers
Linux-Gerätetreiber praxisnah entwickeln: Kernel-APIs, Interrupts, DMA, USB und Netzwerk
- Offizielles Linux Foundation-Training
- Linux Device Drivers entwickeln
- Kernel-APIs sicher anwenden
- 4 Tage
- Experte
- Zufriedenheitsgarantie Risikofrei für dich
- Online Live per Videokonferenz
- max. 8 Teilnehmerinnen und Teilnehmer pro Gruppe
- Keine Vorkasse Rechnung nach dem Seminar
Das nimmst du mit
- Offizielles Linux Foundation-Training
- Linux Device Drivers entwickeln
- Kernel-APIs sicher anwenden
- Character Devices und Kernel-Module
- Interrupts DMA USB und Netzwerk
- Praxisübungen in LAB-Umgebung
Passt das zu dir?
Damit du den Tag wirklich mitnimmst, lohnt sich ein kurzer Abgleich.
Richtig für dich, wenn
- Erfahrene Softwareentwicklerinnen und Softwareentwickler mit C- und Linux-Praxis, die Linux-Gerätetreiber professionell entwickeln oder erweitern
- Kernel-, System- und Plattformentwicklerinnen und -entwickler, die Treibermechanismen, Kernel-APIs, Interrupts und Speicherverwaltung vertiefen möchten
- Embedded-Linux-Teams, die Hardware-Anbindung, DMA, USB-, Netzwerk- oder Plattformtreiber in Projekten einsetzen
- Technische Verantwortliche in Produktentwicklung, Hardware-naher Softwareentwicklung und Systemintegration, die Treibercode beurteilen, debuggen oder warten
Das bringst du mit
- Sichere Kenntnisse in C-Programmierung und im Umgang mit Linux-Dienstprogrammen
- Grundlegendes Verständnis von Kernel-Schnittstellen, Linux-Prozessen und Systemarchitektur
- Erfahrung mit Entwicklungswerkzeugen, Shell, Compiler und Build-Prozessen unter Linux
- Empfohlen bei Bedarf: vorherige Vertiefung über LFD420: Linux Kernel Internals and Development oder Linux Kernel-Modul Entwicklung mit C
Dein Lernweg
Tag 1: Linux-Umgebung, Kernel-Arbeitsweise und Treibergrundlagen
Der erste Seminartag schafft die technische Grundlage für die Arbeit an Linux-Gerätetreibern. Behandelt werden Linux-Distributionen und Plattformen, Systemvorbereitung, virtuelle Maschinen, das Linux-Dateisystem-Layout sowie die Arbeitsweise in Open Source-Projekten. Anschließend folgt der Einstieg in Treibertypen, Treibermechanismen, Kernel-Schnittstellen, Ressourcenverwaltung und die Interaktion zwischen Anwendungen, Kernel und Hardware.
Tag 2: Kernel-Module, Character Devices und Speichermanagement
Am zweiten Tag stehen Kernel-Module und zeichenorientierte Geräte im Mittelpunkt. Die Teilnehmer arbeiten mit Modulstrukturen, module_driver()-Makros, Hot-Plug-Mechanismen, Geräteknoten, Nummernzuweisungen und Dateioperationen. Ergänzend werden virtueller und physikalischer Speicher, Speicherreservierung mit kmalloc() und vmalloc() sowie zentrale Unterschiede zwischen Benutzerbereich und Kernel-Bereich behandelt.
Tag 3: Interrupts, Timer, Speicher-Mapping und Netzwerk
Der dritte Seminartag vertieft die ereignis- und zeitgesteuerte Treiberentwicklung. Dazu gehören Interrupt-Typen, Installation von Interrupt-Handlern, Ausnahmen, Timer mit niedriger und hoher Auflösung sowie der Umgang mit Verzögerungen. Weitere Themen sind Speicher-Mapping, Kernel-E/A, Netzwerk-Treibergrundlagen und erweiterte Konzepte wie Multicasting, ioctls und NAPI.
Tag 4: USB, Energie-Management, Plattformtreiber, DMA und Blocktreiber
Der vierte Tag behandelt die Entwicklung und Verwaltung von USB-Treibern sowie Energie-Management mit Konzepten wie ACPI und APM. Danach folgen Plattformtreiber, Ressourcenzuweisung, direkter Speicherzugriff über DMA und die Erstellung von Blocktreibern. Zum Abschluss werden die Inhalte zusammengeführt, typische Integrationsfragen besprochen und praktische Aspekte für robuste Linux-Device-Driver vertieft.
Klarheit von Anfang an
Format, Ablauf und alles, was schon enthalten ist. Keine Überraschungen, nur Fokus auf dein Ergebnis.
4 Tage
Kompakt aufgebaut, damit du schnell ins Tun kommst.
max. 8
Kleine Gruppe, damit genug Raum für deine Fragen bleibt.
- Offizielles Linux Foundation-Training mit digitaler englischsprachiger Unterlage
- Praxisübungen in einer vorbereiteten LAB-Umgebung
- Live-Demos zu Kernel-Modulen, Treiberschnittstellen und typischen Entwicklungsabläufen
- Hands-on-Arbeit an Treibermechanismen, Speicherverwaltung, Interrupts und Gerätezugriffen
- Fachliche Einordnung durch erfahrene Linux-Trainer mit Bezug zu realen Entwicklungs- und Integrationsszenarien
Das ist immer dabei
- Ausführliche Schulungsunterlagen und Praxisbeispiele
- Teilnahmezertifikat
- Übungsumgebungen und Beispieldaten
- Nachbetreuung per E-Mail nach dem Seminar
Sichere dir deinen Platz
Wunschtermin?
Für dieses Seminar ist gerade kein Termin ausgeschrieben. Sag uns, wann es dir passt, wir setzen einen passenden Termin auf und melden uns bei dir.
Wunschtermin anfragenLieber das ganze Team?
Bring dieses Seminar zu euch ins Haus oder lass uns ein Programm bauen, das genau auf euer Unternehmen passt.
Inhouse-Schulung
Wir kommen zu dir und schulen dein Team genau auf eure Praxis.
- Komplett auf eure Use-Cases und Tools zugeschnitten
- Termin und Ort bestimmst du, vor Ort oder Live-Online
- Ein fester Pauschalpreis statt Preis pro Person
Firmen-Seminar
Ein individuelles Programm, das wir auf eure Ziele zuschneiden.
- Frei kombinierbare Module aus unserem Themenkatalog
- Skalierbar von der Kleingruppe bis zur ganzen Belegschaft
- Begleitung über mehrere Termine hinweg möglich
Deine IT-Schulungen München-Expertinnen und -Experten
Du hast Fragen zu Inhalten, Terminen oder einer passenden Lösung für dein Team? Wir beraten dich gern, bevor du buchst. Direkt, ohne Umwege.
Antwort in der Regel am selben Werktag
Dein cmt-Team München
Beratung zu IT-Weiterbildung
Fragen und Antworten zu LFD430: Developing Linux Device Drivers
Was ist LFD430: Developing Linux Device Drivers?
LFD430 ist ein 4-tägiges Linux Foundation-Training zur Entwicklung von Linux-Gerätetreibern. Im Seminar geht es um Kernel-Module, Kernel-APIs, Character Devices, Speicherverwaltung, Interrupts, Timer, DMA, USB-, Netzwerk-, Plattform- und Blocktreiber. Du arbeitest praxisnah in einer offiziellen LAB-Umgebung und vertiefst die Treiberentwicklung direkt an typischen Kernel-Mechanismen.
Für wen eignet sich die Linux Device Drivers Schulung?
Die Schulung richtet sich an erfahrene Entwicklerinnen und Entwickler, Kernel-nahe Systementwicklerinnen und Systementwickler, Embedded-Linux-Teams sowie technische Verantwortliche, die Linux-Treiber entwickeln, erweitern, analysieren oder warten. Besonders passend ist das Training, wenn bereits C- und Linux-Erfahrung vorhanden ist und der nächste Schritt in Richtung Kernel- und Treiberentwicklung ansteht.
Welche Voraussetzungen sind für LFD430 erforderlich?
Wichtig sind sichere Kenntnisse in C-Programmierung, Erfahrung mit Linux-Dienstprogrammen und ein grundlegendes Verständnis von Kernel-Schnittstellen. Zusätzlich hilfreich sind Routine mit Shell, Compiler, Build-Prozessen und Debugging-nahen Entwicklungsabläufen. Wenn du zunächst Kernel-Architektur und Kernel-Internals vertiefen möchtest, ist LFD420: Linux Kernel Internals and Development eine passende Vorbereitung.
Welche Treibertypen werden im Seminar behandelt?
Das Training behandelt unter anderem Character Devices, Netzwerk-, USB-, Plattform- und Blocktreiber. Dazu kommen zentrale Bausteine wie Kernel-Module, Geräteknoten, Speicher-Mapping, Interrupt-Handler, Timer, Energie-Management und DMA. Dadurch entsteht ein breiter, praxisorientierter Blick auf die Entwicklung und Integration von Gerätetreibern unter Linux.
Ist die Schulung auch für Embedded-Linux-Projekte geeignet?
Ja, viele Inhalte sind für Embedded-Linux-Projekte relevant, etwa Hardware-nahe Treiberentwicklung, Plattformtreiber, DMA, USB, Energie-Management und Kernel-E/A. Für eine noch stärkere Ausrichtung auf Embedded-Szenarien bietet sich ergänzend LFD435: Developing Embedded Linux Device Drivers an.
Welche Unterlagen und Zusatzkosten gehören zu LFD430?
Das Seminar umfasst die offizielle Schulungsumgebung mit LAB sowie bei Präsenzterminen die Verpflegung. Die offizielle Linux Foundation-Unterlage ist digital und englischsprachig. Sie wird als verbindliche Zusatzleistung mit 700 € netto pro Person berechnet. Ein optionaler Prüfungsvoucher ist separat erhältlich; bei Buchung ist ein zweiter Prüfungsversuch als Retake kostenfrei inklusive.
Gibt es eine passende Vorbereitung auf die Schulung?
Wenn du bereits C programmierst, aber Kernel-Architektur, Kernel-Build und interne Abläufe vertiefen möchtest, empfiehlt sich LFD420. Für einen stärker C-orientierten Einstieg in Kernel-Module ist Linux Kernel-Modul Entwicklung mit C eine sinnvolle Ergänzung.