LFD435: Developing Embedded Linux Device Drivers
Gerätetreiber für Embedded-Systeme entwickeln, Kernel-APIs anwenden und Cross-Development praxisnah trainieren
- Linux-Kernel-APIs für Treiber
- Cross-Development und Toolchains
- Speicherverwaltung und DMA
- 4 Tage
- Experte
- Zufriedenheitsgarantie Risikofrei für dich
- Online Live per Videokonferenz
- max. 8 Teilnehmerinnen und Teilnehmer pro Gruppe
- Keine Vorkasse Rechnung nach dem Seminar
Das nimmst du mit
- Linux-Kernel-APIs für Treiber
- Cross-Development und Toolchains
- Speicherverwaltung und DMA
- Interrupts, Timer und Synchronisation
- Device Trees, sysfs und Firmware
- Hands-on Labs mit Embedded Targets
Passt das zu dir?
Damit du den Tag wirklich mitnimmst, lohnt sich ein kurzer Abgleich.
Richtig für dich, wenn
- Embedded-Softwareentwicklerinnen und Embedded-Softwareentwickler mit Aufgaben in Kernel-naher Linux-Entwicklung
- C-Programmiererinnen und C-Programmierer, die Gerätetreiber für Embedded Linux Systeme entwickeln oder warten
- Systementwicklerinnen und Systementwickler, die Hardware-Anbindung, Board-Bring-up oder Device-Tree-Anpassungen betreuen
- Linux-Engineering-Teams in Industrie, Automotive, Medizintechnik, Maschinenbau, IoT oder produktnaher Systementwicklung
Das bringst du mit
Für eine erfolgreiche Teilnahme sind solide Linux- und C-Kenntnisse sowie Erfahrung mit Kernel-nahen Konzepten erforderlich. Grundlagen lassen sich bei Bedarf vorab im Linux Grundkurs auffrischen.
- Erfahrung im Schreiben, Kompilieren, Laden und Entladen von Kernel-Modulen
- Kenntnisse grundlegender Kernel-Schnittstellen und Synchronisationsmechanismen
- Verständnis von Speicherzuweisung, Speicherverwaltung und Zeigerkonzepten in C
- Sicherer Umgang mit Linux-Shell, Build-Werkzeugen und Quellcodeverwaltung
Dein Lernweg
Tag 1: Kernel-Grundlagen und Entwicklungsumgebung
- Einführung in Kursumgebung, Linux-Foundation-Arbeitsweise und Embedded-Linux-Kontext
- Kernel-Versionen, Kernel-Quellen, git und Staging Tree
- Open-Source-Arbeitsabläufe, Maintainer-Kommunikation und Mainline-orientierte Entwicklung
- Cross-Development-Toolchains, Build-Umgebungen und QEMU
- Boot-Prozesse für Zielsysteme, Kernel-Konfiguration und erste Labs
Tag 2: Module, Character Devices und Kernel-Schnittstellen
- Gerätetreiberarten, Device Nodes, Major- und Minor-Nummern
- Kernel-Module, Hotplug, Modul-Makros und Modulverwaltung
- Character Devices, file_operations, Treiber-Einstiegspunkte und Fehlerbehandlung
- Kernel-Architektur, User-Space, Kernel-Space und Systemaufrufe
- Datentransfer zwischen User-Space und Kernel-Space inklusive mmap-Grundlagen
Tag 3: Speicher, Platform Drivers und Device Trees
- Virtueller und physischer Speicher, Page Tables, Slab-Caching und Speicherallokation
- Platform Devices, Platform Drivers und Registrierung im Kernel
- Unified Device Model, sysfs, kobject und kset
- Device Tree Syntax, Bindings, Bootloader-Unterstützung und Nutzung in Treibern
- Firmware-Handling, ioctls und begleitende Praxisübungen
Tag 4: Interrupts, DMA, Synchronisation und Spezialthemen
- Interrupts, Exceptions, IRQ-Strukturen und Deferred Work
- Timer, Timing Measurements, Jiffies, Clock Sources und High-Resolution Timer
- Race Conditions, Atomic Operations, Spinlocks, Mutexes, Semaphores und RCU
- Hardware-I/O, Memory Barriers, DMA API und Scatter/Gather Mappings
- MTD Devices, Flash-Dateisysteme, USB-Treiber und abschließende Labs
Klarheit von Anfang an
Format, Ablauf und alles, was schon enthalten ist. Keine Überraschungen, nur Fokus auf dein Ergebnis.
4 Tage
Kompakt aufgebaut, damit du schnell ins Tun kommst.
max. 8
Kleine Gruppe, damit genug Raum für deine Fragen bleibt.
- Trainergeführte Fachvermittlung mit direktem Bezug zu Embedded Linux, Kernel-Entwicklung und Gerätetreibern
- Hands-on Labs mit offizieller Linux-Foundation-Schulungsumgebung
- Praktische Übungen zu Cross-Development, Kernel-Konfiguration, Treibermechanismen und Debugging-Situationen
- Code-nahe Demonstrationen anhand typischer Treiberstrukturen, Kernel-APIs und Build-Prozesse
- Diskussion von Architekturentscheidungen, Fehlerbildern und Best Practices aus realen Embedded-Projekten
Das ist immer dabei
- Ausführliche Schulungsunterlagen und Praxisbeispiele
- Teilnahmezertifikat
- Übungsumgebungen und Beispieldaten
- Nachbetreuung per E-Mail nach dem Seminar
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Wunschtermin?
Für dieses Seminar ist gerade kein Termin ausgeschrieben. Sag uns, wann es dir passt, wir setzen einen passenden Termin auf und melden uns bei dir.
Wunschtermin anfragenLieber das ganze Team?
Bring dieses Seminar zu euch ins Haus oder lass uns ein Programm bauen, das genau auf euer Unternehmen passt.
Inhouse-Schulung
Wir kommen zu dir und schulen dein Team genau auf eure Praxis.
- Komplett auf eure Use-Cases und Tools zugeschnitten
- Termin und Ort bestimmst du, vor Ort oder Live-Online
- Ein fester Pauschalpreis statt Preis pro Person
Firmen-Seminar
Ein individuelles Programm, das wir auf eure Ziele zuschneiden.
- Frei kombinierbare Module aus unserem Themenkatalog
- Skalierbar von der Kleingruppe bis zur ganzen Belegschaft
- Begleitung über mehrere Termine hinweg möglich
Deine IT-Schulungen München-Expertinnen und -Experten
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Antwort in der Regel am selben Werktag
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Fragen und Antworten zu LFD435: Developing Embedded Linux Device Drivers
Ist LFD435 eine Linux Foundation Schulung?
Ja. LFD435 ist ein offizielles Linux-Foundation-Training zur Entwicklung von Embedded Linux Device Drivers. Die Schulung nutzt die offizielle Kursumgebung und behandelt die Gerätetreiberentwicklung aus Kernel-, API- und Embedded-Perspektive.
Welche Vorkenntnisse sind für die Schulung erforderlich?
Du solltest sicher in C programmieren, mit Linux arbeiten und grundlegende Kernel-Konzepte kennen. Besonders wichtig sind Kernel-Module, Synchronisation, Speicherzuweisung und die Fähigkeit, Quellcode sowie Build-Prozesse nachzuvollziehen.
Geht es in der Schulung um echte Gerätetreiber oder nur um Theorie?
Der Kurs kombiniert fundierte Theorie mit Hands-on Labs. Behandelt werden unter anderem Character Devices, Platform Drivers, Device Trees, Interrupts, DMA, sysfs, Firmware und USB-Treiber. Damit richtet sich die Schulung klar an praktische Embedded-Linux-Entwicklung.
Welche Rolle spielen ARM, RISC-V, QEMU und Cross-Compiling?
Cross-Development ist ein zentraler Bestandteil der Schulung. Die Übungen arbeiten mit Embedded Targets und behandeln Toolchains, QEMU, Kernel-Konfiguration sowie den Transfer von Entwicklungsartefakten auf Zielsysteme. Dadurch wird die typische Arbeitsweise in Embedded-Projekten realistisch abgebildet.
Erhalte ich nach LFD435 eine offizielle Zertifizierung?
Die Schulung ist ein offizielles Linux-Foundation-Training und kann mit Teilnahmebestätigung beziehungsweise digitalem Badge verbunden sein. Eine eigenständige, allgemein anerkannte Herstellerzertifizierung wie LPIC, AWS oder Microsoft ist für diesen Kurs nicht als regulärer Abschluss vorgesehen.
Welche Weiterbildung passt nach dieser Schulung?
Wenn anschließend Fehlersuche, Performance-Probleme und produktionsnahe Linux-Analysen vertieft werden sollen, passt das Seminar Linux Troubleshooting Intensiv. Für breitere Linux-Administration eignen sich außerdem Aufbau- und Systemmanagement-Schulungen.