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Schulung · cAUTO4

Fortgeschrittene AUTOSAR RTE-Entwicklung

Nach fünf Tagen RTE-Konfigurationen aus ARXML ableiten und Integrationsfehler früher finden

  • RTE-Artefakte aus ARXML ableiten
  • Generierten C-Code prüfen
  • Kommunikationsfehler eingrenzen
  • 5 Tage
  • Fortgeschritten
Fortgeschrittene AUTOSAR RTE-Entwicklung
  • Zufriedenheitsgarantie Risikofrei für dich
  • Online Live per Videokonferenz
  • max. 8 Teilnehmerinnen und Teilnehmer pro Gruppe
  • Keine Vorkasse Rechnung nach dem Seminar
Ergebnis

Das nimmst du mit

  • RTE-Artefakte aus ARXML ableiten
  • Generierten C-Code prüfen
  • Kommunikationsfehler eingrenzen
  • Runnables und Events konfigurieren
  • Multicore- und Safety-Aspekte bewerten
  • Integrationsnacharbeit verringern
Für wen

Passt das zu dir?

Damit du den Tag wirklich mitnimmst, lohnt sich ein kurzer Abgleich.

Richtig für dich, wenn

  • Fachkräfte in der Embedded-Softwareentwicklung mit AUTOSAR-Classic-Erfahrung
  • Teams der AUTOSAR-Integration für RTE-Generierung und BSW-Anbindung
  • Fachkräfte aus der Softwarearchitektur und der technischen Projektleitung mit Verantwortung für RTE-Entscheidungen
  • Testteams für RTE-nahe Integrationsprüfungen und Debugging
  • Fachkräfte mit ersten Erfahrungen aus Classic-Projekten, in denen Generierungs- oder Timingfehler auftreten

Das bringst du mit

  • Gute Kenntnisse der AUTOSAR-Classic-Architektur
  • Sichere C-Kenntnisse für Embedded-Systeme
  • Erfahrung mit Software-Komponenten und ARXML-Modellen
  • Grundverständnis von BSW, OS-Tasks und Events
  • Erste Erfahrungen mit DaVinci Configurator Classic, DaVinci Developer Classic oder EB tresos Studio
Ablauf

Dein Lernweg

  1. Tag 1: AUTOSAR Classic RTE und Modellgrundlagen

    Der erste Tag schafft eine gemeinsame fachliche Basis für die fortgeschrittene RTE-Entwicklung.

    • Einordnung der RTE in AUTOSAR Classic
    • Virtual Function Bus, Application Layer und BSW-Zusammenspiel
    • Software-Komponenten, Ports, Interfaces und Runnables
    • ARXML-Artefakte, Modellqualität und typische Fehlerquellen
  2. Tag 2: Konfiguration, Generierung und Toolchain

    Am zweiten Tag stehen RTE-Konfigurationsentscheidungen und die technische Generierung im Vordergrund.

    • Events, ComSpec, Mode Management und Kommunikationsparameter
    • RTE-Generator, generierte Artefakte und Build-Integration
    • Auswertung von Generator- und Compiler-Meldungen
    • Zusammenarbeit zwischen Applikation, BSW und Integration
  3. Tag 3: Kommunikation, Timing und Integration

    Der dritte Tag vertieft Datenflüsse, Schichtenintegration und Timing-Verhalten in realistischen ECU-Szenarien.

    • Sender-Receiver- und Client-Server-Kommunikation
    • Integration mit COM, PduR, Services und OS
    • Runnable Mapping, Task-Zuordnung und Aktivierungsketten
    • Analyse von Latenzen, Initialwerten und Datenkonsistenz
  4. Tag 4: Test, Debugging, Safety und Multicore

    Der vierte Tag behandelt die systematische Prüfung und Fehlersuche in fortgeschrittenen RTE-Umgebungen.

    • Teststrategien für RTE-nahe Funktionen
    • Stubs, Mocks, Test-Harnesses und Schnittstellenprüfungen
    • Debugging von RTE-API-Nutzung, Events und Kommunikationspfaden
    • Safety-Aspekte, Speichergrenzen und Multicore-Kommunikation
  5. Tag 5: Optimierung, Projektarbeit und Transfer

    Der letzte Tag verbindet Optimierung, Review-Vorgehen und praktische Anwendung in einem durchgängigen Szenario.

    • Performance-, Speicher- und Codeumfang bewerten
    • RTE-Konfigurationen reviewen und verbessern
    • Projektarbeit mit Fehlersuche, Analyse und Maßnahmenplan
    • Transfer auf eigene Classic AUTOSAR Projekte vorbereiten
So läuft es ab

Klarheit von Anfang an

Format, Ablauf und alles, was schon enthalten ist. Keine Überraschungen, nur Fokus auf dein Ergebnis.

Zeiten
  • Montag09:00 bis 16:00 Uhr
Dauer

5 Tage

Kompakt aufgebaut, damit du schnell ins Tun kommst.

Gruppengröße

max. 8

Kleine Gruppe, damit genug Raum für deine Fragen bleibt.

Methodik
  • Fachimpulse durch Automotive- und Embedded-Trainerinnen und -Trainer
  • Analyse von ARXML-Strukturen und RTE-Konfigurationen
  • Übungen mit Generatorausgaben und RTE-APIs
  • Fehlersuche in Build- und Kommunikationspfaden
  • Reviews von Konfigurations- und Integrationsentscheidungen
  • Diskussion eigener Projektfragen und Toolchains
  • Checklisten für Reviews und Fehlereingrenzung

Das ist immer dabei

  • Ausführliche Schulungsunterlagen und Praxisbeispiele
  • Teilnahmezertifikat
  • Übungsumgebungen und Beispieldaten
  • Nachbetreuung per E-Mail nach dem Seminar
04 Termine

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Fragen und Antworten zu Fortgeschrittene AUTOSAR RTE-Entwicklung

Was ist AUTOSAR RTE?

Die Runtime Environment (RTE) ist die ECU-spezifische Umsetzung des Virtual Function Bus in AUTOSAR Classic. Sie vermittelt die Kommunikation zwischen Application Software Components sowie den Zugriff dieser Komponenten auf Basissoftware und Services. Ein RTE-Generator erzeugt aus den AUTOSAR-Modellen die Schnittstellen und Kommunikationsmechanismen für die jeweilige ECU-Konfiguration.

Wann verwendet man Sender-Receiver statt Client-Server-Kommunikation?

Sender-Receiver-Kommunikation überträgt Daten zwischen Software-Komponenten, ohne einen unmittelbaren Funktionsaufruf zu verlangen. Client-Server-Kommunikation passt zu Operationen mit definiertem Aufruf und Rückgabeverhalten. Die Wahl hängt vom Schnittstellenmodell, dem Timing und der benötigten Kopplung ab.

Behandelt die Schulung AUTOSAR Classic oder AUTOSAR Adaptive?

Der Schwerpunkt liegt auf der AUTOSAR Classic Platform, weil die ECU-spezifische RTE dort Application Software Components mit BSW und Services verbindet. Die Adaptive Platform dient der fachlichen Abgrenzung; für ARA-Themen eignet sich die Einführung in die AUTOSAR Adaptive Plattform.

Welche Vorkenntnisse braucht man für die AUTOSAR RTE Schulung?

Fundierte Kenntnisse der AUTOSAR-Classic-Architektur, sichere C-Kenntnisse und Erfahrung mit Software-Komponenten sowie ARXML-Modellen werden vorausgesetzt. Erste Arbeit mit RTE-Konfigurationswerkzeugen erleichtert den Einstieg in die Übungen.

Welche AUTOSAR Classic Releases behandelt das Seminar?

Der aktuelle Stand der Classic Platform ist R25-11. Das Seminar betrachtet aktuelle RTE-Konzepte und Unterschiede zu älteren, in Serienprojekten eingesetzten Releases. Nenne bei einer Inhouse-Anfrage die verwendete Release-Version und Toolchain, damit die Beispiele dazu passen.

Welche RTE-Konfigurationswerkzeuge werden behandelt?

Beispiele orientieren sich an Arbeitsweisen mit DaVinci Configurator Classic, DaVinci Developer Classic, EB tresos Studio und vergleichbaren AUTOSAR-Toolchains. Der Schwerpunkt liegt auf Modell, Konfiguration, Generatorausgabe und Fehlersuche, nicht auf einer einzelnen Bedienoberfläche.

Kann die AUTOSAR RTE Schulung inhouse durchgeführt werden?

Inhouse-Schulungen lassen sich auf die verwendete Toolchain, Classic-Releases und Projektbeispiele des Teams abstimmen. Konditionen und Wunschtermine klärt cmt auf Anfrage.

Gibt es nach der Schulung ein Zertifikat?

Ein offizielles AUTOSAR-Zertifikat ist für dieses Seminar nicht ausgewiesen. Welcher Teilnahme- oder Abschlussnachweis für deine Buchung verfügbar ist, bestätigt cmt auf Anfrage.

Bereit?

Bring dein Team mit Fortgeschrittene AUTOSAR RTE-Entwicklung weiter

Wir beraten dich unverbindlich zur passenden Schulungsform: offenes Seminar, Inhouse oder individuell zugeschnitten.

Fortgeschrittene AUTOSAR RTE-Entwicklung

ab3.990 €netto