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Firmen- & Inhouse-Schulung

Inhouse-Schulung oder offenes Seminar in München

Inhouse Schulung vs offenes Seminar: Wir rechnen den Break-even pro Kopf gegen den Tagessatz und zeigen, welches Format fürs IT-Team in München passt.

18. November 2025 5 Min. Lesezeit

KI-generiert

Fünf Leute aus deinem Team sollen bis zum Quartalsende sicher mit Microsoft 365 arbeiten, zwei brauchen zusätzlich Grundlagen in PowerShell. Jetzt steht die Frage im Raum: Schickst du jeden einzeln in ein offenes Seminar, oder holst du einen Trainer ins Haus? Die Antwort hängt weniger an deinem Bauchgefühl als an einer nüchternen Rechnung pro Kopf. Genau die machen die meisten Anbieter in ihren Broschüren nicht auf, deshalb ziehen wir sie hier durch.

Die drei Formate im Vergleich

In der Praxis stehen dir drei Wege offen, auch wenn oft nur von zweien die Rede ist.

  • Offenes Seminar: Ein öffentlich ausgeschriebener Kurs mit festem Termin. Deine Leute sitzen mit Teilnehmern aus anderen Firmen im selben Raum, der Preis gilt pro Person.
  • Inhouse-Schulung: Ein Trainer kommt in deine Firma oder schaltet sich online exklusiv für euch dazu und unterrichtet ausschließlich dein Team. Bezahlt wird meist ein Tagessatz für die ganze Gruppe statt eines Preises pro Kopf.
  • Geschlossene Gruppe beim Anbieter: Eine Zwischenform. Ihr seid unter euch wie bei Inhouse, nutzt aber die Räume und die Technik des Anbieters, etwa in dessen Schulungszentrum in München.

Der entscheidende Unterschied steckt im Preismodell. Beim offenen Seminar zahlst du linear, jede weitere Person kostet noch einmal den vollen Betrag. Bei Inhouse zahlst du weitgehend fix, ob vier oder acht Leute im Raum sitzen, macht am Tagessatz kaum einen Unterschied.

Wann sich ein offenes Seminar lohnt

Für kleine Zahlen ist das offene Seminar fast immer die günstigere und einfachere Wahl. Schickst du eine einzelne Person oder zwei, brauchst du keinen eigenen Termin zu organisieren, keinen Raum zu stellen und keine Mindestgröße zusammenzubekommen.

Ein offenes Seminar spielt seine Stärken aus, wenn:

  • nur ein bis drei Leute den Kurs brauchen,
  • das Thema breit und standardisiert ist (etwa ein Einstieg in SQL, Python oder ein M365-Grundlagenkurs),
  • der Austausch mit Teilnehmern aus anderen Branchen ausdrücklich erwünscht ist,
  • ein fester, schnell verfügbarer Termin wichtiger ist als der perfekte Zuschnitt.

Der Blick über den Tellerrand ist dabei kein Nebeneffekt. Wer im offenen Kurs hört, wie ein anderes Unternehmen dasselbe Problem gelöst hat, nimmt oft mehr mit als aus jeder Folie.

Wann Inhouse günstiger wird

Sobald mehr Leute denselben Stoff brauchen, kippt die Rechnung. Ab einer gewissen Gruppengröße zahlst du für ein offenes Seminar in Summe mehr, als der Trainer für einen kompletten Inhouse-Tag kostet. Wo genau die Grenze liegt, klären wir gleich mit Zahlen.

Inhouse lohnt sich außerdem unabhängig vom reinen Preis, wenn:

  • die Inhalte auf eure Systeme, Prozesse oder Codebasis zugeschnitten sein sollen,
  • vertrauliche Themen zur Sprache kommen, die nicht vor Fremden besprochen werden dürfen,
  • ihr den Termin flexibel in euren Betriebsablauf legen wollt,
  • Reisezeit und Wege gespart werden sollen, weil der Trainer zu euch kommt.

Break-even: die Rechnung pro Kopf

Die Formel ist simpel. Teile den Inhouse-Tagessatz durch den Preis pro Person im offenen Seminar, und du hast die Zahl an Teilnehmern, ab der Inhouse günstiger wird.

Break-even-Teilnehmer = Inhouse-Tagessatz geteilt durch Preis pro Person (offen)

Ein Zahlenbeispiel mit runden Werten, deine echten Beträge setzt du selbst ein: Kostet ein offener Kurstag rund 500 Euro pro Person und liegt der Inhouse-Tagessatz für die ganze Gruppe bei etwa 2.500 Euro, dann teilst du 2.500 durch 500 und landest bei fünf. Beim fünften Teilnehmer sind beide Formate gleich teuer, ab dem sechsten wird Inhouse günstiger, weil der Tagessatz gleich bleibt, während jede weitere offene Buchung erneut voll zu Buche schlägt.

Die tatsächlichen Preise stehen bei cmt.de, die Logik dahinter bleibt immer dieselbe. In eine ehrliche Rechnung gehören noch zwei Posten, die in Broschüren gern fehlen:

  • Arbeitszeit: Jeder Seminartag ist ein Arbeitstag, an dem die Person nicht am Tagesgeschäft sitzt. Bei Inhouse fällt diese Zeit für alle am selben Tag an, bei gestaffelten offenen Terminen verteilt sie sich und bindet über Wochen Kapazität.
  • Wege und Ausfall: Reisezeit zu einem auswärtigen Kursort, eine mögliche Übernachtung und der Puffer für An- und Abreise kosten ebenfalls. In München relativiert sich das, weil offene Kurse und Inhouse-Trainer beide vor Ort verfügbar sind.

Rechne beide Formate mit denselben Nebenkosten durch, sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen.

Inhalte an eigene Systeme anpassen

Der größte Vorteil von Inhouse lässt sich in keiner Preistabelle abbilden: Der Kurs kann auf genau eure Umgebung eingehen. Die Gruppe übt nicht an einem neutralen Lehrbuchbeispiel, sondern an euren Tools, eurer Ordnerstruktur, eurer Netzwerktopologie oder an anonymisierten Auszügen eurer echten Daten.

Für eine IT-Security-Schulung heißt das, dass der Trainer eure tatsächliche Firewall-Logik oder eure M365-Konfiguration bespricht. Für einen PowerShell-Kurs heißt es, dass die Skripte am Ende auf euren Servern laufen. Damit das klappt, braucht der Anbieter vorab Informationen über euren Stack, oft abgesichert über eine Vertraulichkeitsvereinbarung. Wie du diesen Abgleich vorbereitest und Lernziele sauber definierst, steht ausführlich unter IT-Team-Weiterbildung planen.

Bei einem offenen Seminar ist dieser Zuschnitt naturgemäß nicht drin. Dafür bekommst du einen erprobten Standardablauf, der für die meisten Grundlagenthemen völlig ausreicht.

Organisation und Buchung in München

Wer sich für Inhouse entscheidet, trägt ein Stück Organisation selbst: einen Raum, der groß genug ist, stabiles WLAN, genügend Steckdosen und je nach Kurs Geräte oder virtuelle Maschinen für die Übungen. Bei einer geschlossenen Gruppe in den Räumen des Anbieters fällt dieser Aufwand weg, dafür fahren deine Leute an den Kursort.

München macht die Wahl bequem, weil beide Formate hier dicht verfügbar sind. Offene IT-Seminare laufen regelmäßig in der Stadt, und Inhouse-Trainer sind ohne lange Anreise erreichbar. Einen Überblick über das Weiterbildungsangebot vor Ort gibt der Ratgeber IT-Weiterbildung in München.

Für die konkrete Auswahl gehst du am besten so vor:

  1. Zähl die Personen, die denselben Stoff brauchen, und rechne den Break-even aus.
  2. Prüf, ob der Inhalt Standard ist oder auf eure Systeme zugeschnitten sein muss.
  3. Kläre Vertraulichkeit und Termindruck.
  4. Hol dir für beide Varianten die aktuellen Preise und freien Termine.

Welche IT-Kurse als offenes Seminar oder als Inhouse-Variante buchbar sind und wann die nächsten Termine in München stattfinden, findest du bei cmt.de. Ein kurzer Anruf oder eine Anfrage dort klärt meist in wenigen Minuten, welches Format für deine Teamgröße wirklich das günstigere ist.

Nächster Schritt

Passenden Kurs zu Inhouse & Teams finden.

Feste Termine, erfahrene Trainer, Präsenz in München und Durchführungsgarantie. Buchen kannst du direkt auf cmt.de.